Dieses Mal: An der Molke 7

Erzählt von Jorina aus Winterthur

Lesend. Ja, so habe ich von der Milchjugend erfahren. Als ich anfangs Dezember mein erstes Milchbüechli in den Händen hielt und sogleich verschlang, musste ich nicht lange überlegen, ob ich am 24. Dezember an die Molke 7 gehen möchte. Eine Party, an der alle irgendwie schräg sind und das völlig normal finden, ja bitte!

Obwohl ich mich nicht erinnern kann ob ich aufgeregt war, während ich mich bereit machte, musste das wohl eine längere Geschichte gewesen sein: Im Zug wurde mir bewusst, dass ich einige Minuten zu spät beim Treffpunkt unter dem blauen Engel ankommen würde, deshalb fragte ich unter dem Facebook-Post der Milchjugend zum gemeinsamen Treffpunkt, ob sie auf mich warten, wäre halt schon schön gemeinsam da hin zu laufen.

Wohlgemerkt: ich kannte niemanden aus dieser Gruppe, die da in der Bahnhofshalle wartete. Und während ich schnellen Schrittes auf eine Gruppe Fremder zusteuerte, schmiss eine Kurzhaarige ihre Hände in die Luft und rief: Jorinaaaaa!! und die Menschen die da bei ihr standen strahlten mich ebenfalls an. Ein wunderbares Gefühl. Gemeinsam spazierten wir zum Heaven und hatten bereits hierbei ein grosses Gaudi. Es flog viel Glitzer, was mich an dem Abend überhaupt nicht störte, wenn nicht sogar freute. Vor dem Heaven angekommen standen wir noch kurz da um die mitgebrachten Getränke zu leeren, als plötzlich ein glitzriges Wesen auf mich zusteuerte. Hey den kannte ich ja, den hatte ich vor einigen Jahren kennengelernt und weil er auf Facebook bei seiner Arbeit die Milchjugend angegeben hat, bin ich überhaupt auf diese bunte Gruppe Menschen gestossen.

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