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September 2015

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Mein nächster Mann wäre eine Frau

Frena (76) ist Mutter zweier Kinder und seit zwanzig Jahren verwitwet. Vor zehn Jahren traf sie an einem Klassentreffen auf ihre erste grosse Liebe: Anneli.

Eigentlich wollte ich nie heiraten. Es nervte mich, eine Frau zu sein und vor den Männern die Schwache spielen zu müssen – ich war nämlich immer recht stark, und war ich alleine mit einer Freundin unterwegs, trug ich zum Beispiel ihre Koffer; wie ein Mann. Ich war neidisch auf meinen Bruder, der abends länger weg bleiben durfte, wo und mit wem er wollte.

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Eine stille Rebellin

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Eine stille Rebellin

„Mein bevorzugtes Pronomen ist weiblich. Worte, Adjektive, Pronomen: Sie zeigen, wie die Menschen die Welt sehen. Und ich möchte weiblich angesprochen werden.“ In manchen unsicheren Momenten lässt sich Flavia vom falschen Pronomen aus der Ruhe bringen. Die werden aber immer weniger. Das richtige Pronomen, der richtige Namen: Das fühlt sich für Flavia gut an. Es geht um Anerkennung einer ihrer Identitäten, die Identität als Transfrau.

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Rosas Gesichter

Die Geschichte der umstrittensten Farbe der Welt - und deren interessante Wendung.

„Die allgemein akzeptierte Regel ist Rosa für Buben und Blau für Mädchen. Der Grund dafür ist, dass Rosa eine entschlossenere, stärkere Farbe ist und daher passender für Buben, während Blau, das zarter und anmutiger ist, hübscher an Mädchen aussieht.“
Du hast gerade einen Auszug einer amerikanischen Frauenzeitschrift aus dem Jahr 1918 gelesen. Das scheint damals irgendwie verkehrt gewesen zu sein – oder doch nicht?

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