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Andrea

Flamboyance Royale!

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Andrea, 25   Bekleidungsgestalterin aus Siebnen

Andrea, 25

Bekleidungsgestalterin aus Siebnen

FALSCHSEXUELLER KLATSCH UND TRATSCH AUS DEN EUROPÄISCHEN KÖNIGSHÄUSERN

Falschsexualität kommt in den besten Familien vor, und zwar nicht erst seit den wilden 1968ern. So gibt es auch die eine oder andere Geschich- te von römischen Imperatoren, die sich gerne mit Jünglingen umgaben, und skandalösen Renaissancekönig_innen, denen nachgesagt wird, herzzerreissend enge Beziehungen mit anderen Frauen geführt zu haben. Hier eine kleine Auswahl.

Queen Anne Stuart

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(1665-1714) von England hatte eine ziemlich intensive Beziehung mit ihrer «Lady of the Bedchamber» (ja, das war ein echter Job) Sarah Churchill, Duchess of Marlborough. Die beiden waren seit ihrer Kindheit befreundet, verbrachten ihre gesamte Zeit miteinander und schrieben sich romantische Briefe. Später stellte sich Sarah jedoch als ziemlich machthungrig heraus und erpresste Queen Anne, indem sie ihr drohte, ihre leidenschaftlichen Briefe zu veröffentlichen.

 

Elagabalus

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(204 - 222), später bekannt als römischer Imperator Marcus Aurelius Antoninus, lebte seine Falschsexualität ganz offen. Er war bekannt für seine vielen Liebhaber. Während seiner vierjährigen Regierungszeit heiratete er fünf Frauen und liess sich wieder scheiden. Daneben hatte er auch eine Beziehung mit seinem Kutschenführer Hierocles, welchen er seinen Ehemann nannte. Ihm wurde nachgesagt, Make-up und Perücken zu tragen. Er sei entzückt gewesen, mit weiblichen Titeln angesprochen zu werden, und habe angeblich Ärzten grosse Geldsummen geboten, um ihm zu weiblichen Genitalien zu verhelfen. Nach nur vier Jahren auf dem Thron wurde er mit zarten 18 Jahren ermordet, sein Kutscher mit ihm.

 

Ludwig II. von Bayern

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(1845-1886) ist für das Märchenschloss Neuschwanstein verantwortlich. Ludwig heiratetet nie, und war als junger Erwachsener beim Anblick eines shirtlosen Holzfällers zu Tränen gerührt. Später war er in den Opernkomponisten Richard Wagner verknallt. Wagner hatte zwar kein Interesse an Ludwig, aber für ihn kam das Interesse des Königs einer unlimitierten Kreditkarte für seine Projekte gleich, sehr zur Unfreude von König Ludwigs Beratern. Nach langem Hin und Her beschlossen jene, der einfachste Weg, Ludwig loszuwerden sei, ihn für wahnsinnig zu erklären und wegsperren zu lassen. Nur einen Tag, nachdem Ludwig in seiner Verbannung ankam, wurden er und einer der Psychiater, die das Gutachten schrieben, ertrunken im nahen See gefunden. Die genauen Umstände wurden nie aufgeklärt.

 

Christina von Schweden

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(1626-1689) wurde schon im Alter von fünf Jahren Königin von Schweden. Ihr Vater starb früh und hatte sich gewünscht, dass seine Tochter zum Kronprinzen ausgebildet wird. Sie lernte Reiten, Jagen, bekam Unterricht und trug Kleider und Haare, wie es damals für Männer üblich war. Später hatte sie aber kein grosses Interesse am Regieren und verbrachte ihre Zeit lieber in Festsälen und Theatern. Sie weigerte sich strikt zu heiraten, weil sie nicht von einem Mann abhängig sein wollte, und gründete einen Ritterorden für Männer und Frauen, deren Mitglieder versprechen mussten, nie zu heiraten. Mit ihrer Hofdame Ebba Sparre hatte sie fast 20 Jahre lang eine Affäre, aber auch mit einem Kardinal, der dafür sogar vom Papst getadelt wurde. Nach ihrem Rückzug aus der Politik eröffnete sie in Rom ein Theater, in dem – entgegen der damaligen Tradition – auch Frauen auftreten und singen durften.

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YOUTUBER_INNEN COMING-OUTS

DIE ACHT BESTEN COMING-OUT-VIDEOS VON BEKANNTEN YOUTUBER_INNEN

SHANE DAWSON

Shane ist ein 28-jähriger Youtube-Komiker. 2015 lud er ein Video namens «I’m Bisexual» hoch, in dem er beschreibt, wie schwer es ihm fällt, dieses Video zu machen. Motivation war für ihn, dass es für gewisse Menschen hilfreich sein könnte. Er beschreibt, wie er sich verwirrt gefühlt hatte wegen seiner Sexualität. Shane beneidet die Sicherheit, die in anderen Coming-out-Videos an den Tag gelegt wird, weil er selbst nicht bestimmt weiss, wer er genau ist. Er erzählt von seinem Weg der Unterdrückung seiner Gefühle und wie seine religiöse Familie schlecht über Homosexualität sprach. Irgendwann ging er in Therapie aufgrund seiner Depressionen und lernte sich selbst besser kennen. Am Schluss sagt er, dass seine Sexualität ihn nicht definiert und dass sie nicht sein Leben ausmacht.

DODIE

Dodie schreibt auch ihre eigene Musik. Sie veröffentlichte ihr Video «I’m bisexual WOO» im Mai 2016. Darin erwähnt sie ihre Sexualität, über welche sie schon zuvor gesprochen hatte, jedoch war sie sich damals noch nicht über ihr Label sicher. Sie habe sich früher für «nicht bisexuell genug» gehalten, was sie lange davon abhielt, sich so zu bezeichnen. Sie erzählt in ihrem Video auch von anderen Labels, dass sie noch nicht alles genau erforscht hat und sich gerne überraschen lasse, was auf sie zukomme. Sie beschreibt, dass im 2011 in ihrem Freundeskreis nicht über Bisexualität gesprochen wurde. Es schien gar keine Option gewesen zu sein. Doch nun fühlt sie sich wohl mit ihrem Label.

GIGI GORGEOUS

Die bekannte Fashion- und Beauty-Bloggerin* hat 2016 bereits ihr drittes Coming-out-Video veröffentlicht. Bereits Jahre vor ihrer Transition hat sie sich als schwul geoutet, dann folgte das Outing als Transfrau* und schliesslich das aktuelle Video, in dem sie sich als Lesbe outet, und damit ein gutes Beispiel dafür ist, dass sexuelle Orientierung und Geschlechteridentität nichts miteinander zu tun haben. Sie teilt ihre Ansichten über Liebe und erklärt ihren Fans, dass es okay ist, seine sexuelle Orientierung infrage zu stellen und sie als eher fluid zu betrachten.

STEF SANJATI

An Stefs Transgender-Coming-out-Video fällt speziell ihre Haltung gegenüber ihrem eigenen Körper auf. Sie fühlt sich nicht «gefangen» in ihrem Körper, obwohl sie auch eine gewisse Dysphorie (eine starke emotionale und mentale Belastung aufgrund des zugewiesenen Geschlechts) empfindet und dies auch später in anderen Videos anspricht. Ihr Video ist äusserst körperpositiv und inspirierend. Auch ihre Updatevideos über ihr Leben als Transfrau sind sehr informativ, ehrlich und definitiv sehenswert.

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HANNAH HART

Hannah ist bekannt für ihre «my drunk kitchen»-Videoreihe. Sie hatte ihr Coming-out als Lesbe bereits im ersten Jahr ihrer Youtube-Karriere und Homosexualität ist seither ein oft angesprochenes Thema auf ihrem Kanal. Mittlerweile finden sich sieben weitere Coming-out-Videos von ihr, in denen sie unterschiedliche Aspekte der Homosexualität thematisiert, wie zum Beispiel die Homoehe. 2016 hat sie ihr zweites Buch «Buffering» veröffentlicht, in dem sie von ihrem Leben und somit auch von ihrer Sexualität erzählt.

 
Andrea

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Sabrina

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Milusch

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Trans* im Film

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Trans* im Film

In Serien wie Faking It, Orange Is The New Black, Sense8, The Fosters, Transparent und in der Web Serie Her Story (2016) werden trans*, inter* und geschlechts-nicht-konforme Charaktere deutlich besser und positiver dargestellt, als noch vor 10 Jahren. Aber wie sieht es mit Filmen aus? Wir haben für euch eine kleine Auswahl zusammengestellt.

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